Sommerfest der Antöner - Antöner Narrenelf

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Sommerfest der Antöner

Aktuelles
Sommerfest der Antöner 2015

Bei durchwachsenem Wetter trafen sich ca. 70 Personen teils mit Regenschirmen bewaffnet am Wildpark An den Eichen zur Wildparkführung. Thomas Leier, der Leiter des Wildparks, begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über den Wildpark. So leben ca. 450 Tiere im Wildpark, die Bäume im Wildpark sind bis zu 220 Jahre alt.

Bis zu 2000 Besucher nehmen pro Jahr an Führungen teil. Da kein Eintritt für die Besucher verlangt wird, ist der Wildpark auf Spenden angewiesen, um den Betrieb aufrecht halten zu können. Diese Spenden erfolgen zum Teil von Industrie-und Gewerbebetrieben, jedoch auch von vielen engagierten Privatpersonen. Als Beispiel: Ein Elch kostet 45 000€. Nach einer kurzen Einführung in die Bewirtschaftung des Stadtwaldes im Wildpark ging es zu den Gänsegeiern.

Hier wurde mit Hilfe des Gesellschaftspräsidenten eine Fütterung mit Fleischstücken (es wurde nicht der Gesellschaftspräsident verfüttert!) durchgeführt. Dabei erfuhren wir, dass die Äste der verschiedenen Sitzgelegenheiten unterschiedliche Durchmesser haben, um die Fußmuskulatur der Gänsegeier zu trainieren. Wäre das nicht so, würden die Muskeln verkümmern und die Vögel könnten sich nach einiger Zeit nicht mehr auf den Ansitzen festhalten und herunterfallen. Übrigens fliegen Vögel nicht gerne, das tun sie nur um Futter zu suchen, wenn sie fliehen oder während der Paarungszeit, wenn sie nach einem Partner Ausschau halten.

Danach ging es in den Wald, dabei wurde an einem abgestorbenen Baum die Wichtigkeit von sogenanntem Totholz erklärt. Der Sperligskautz z.B. nistet in alten Bruthöhlen des Schwarzspechts. Ohne diese alten Bruthöhlen würde der Sperlingskautz aussterben, weil er sich selbst keine Bruthöhle bauen kann. Beim Gang durch den Wald wurde die Verwendung der verschiedenen Holzsorten erläutert, Rotbuche z.B. wird vorwiegend zu Schulmöbeln verarbeitet, weil es so widerstandsfähig ist und gut aussieht.

Aus Weißbuche oder auch Hainbuche genannt, werden Kegelkugeln, Schlittenkufen oder Klavierhämmer hergestellt. Zwischendurch wurde den Besuchern das Abmessen der Höhe eines Baumes nähergebracht, ohne daran hochklettern zu müssen. Eine kleine Spiegelwanderung rundete den Waldspaziergang ab.

Anschließend besuchten wir die Luchse, bei der Fütterung eines kleinen Appetithappens konnte beobachtet werden, wie flink die Luchse sind. Mit einer Zwischenstation bei den Störchen  und dem Wunschbogen, bei dem sich manche etwas wünschen konnten, kamen wir zum Bauernhof. Dieser Bauernhof, momentan noch im Bau, entsteht als fränkischer Dreiseit-Hof. Nach der Fertigstellung soll er Schweinen, Ziegen und Federvieh als Heimat dienen. Ein Raum des Hofes soll als Ausstellungsraum für Schulklassen und andere Besucher hergerichtet werden. Fertigstellung ist im Sommer 2016.

Hier endete die interessante und kurzweilige Führung. Anschließend traf sich der Großteil der Teilnehmer zum Ausklang in der Gaststätte Jahn. Bei Essen, einem guten Tropfen und interessanten Gesprächen klang der Tag aus.

Übrigens feiert der Wildpark am 27.07.2016 sein 50-jähriges Jubiläum, vielleicht sieht man sich dort!

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