44 Jahre Antöner Narrenelf - Antöner Narrenelf

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44 Jahre Antöner Narrenelf

Aktuelles

44 Jahre ein Garant für Freude, Spaß und Humor
Die Antöner Narrenelf Schweinfurt feiert Jubiläum

Freud und Leid, manchmal liegen sie eng beieinander. So wie in der Faschingssession 2016/17 für die Antöner Narrenelf. Ihr 44-jähriges närrisches Jubiläum feiert die „kleinste“ Schweinfurter Faschingsgesellschaft. Gleichzeitig kommt aber auch etwas Wehmut auf, denn es wird die letzte Session im Pfarrsaal St. Anton sein. Man muss umziehen, wohl ans Hochfeld, zu Peter und Paul, da der bisherige Saal nicht mehr zur Verfügung steht. Am Jubiläumsabend überwog aber die Freude, es kochte und brodelte der Antonsaal mehr als einmal, als man zusammen mit über 100 Gästen auf 44 erfolgreiche Jahre zurückblickte.

Richtig ernsthaft und formell war der Auftakt des Abends. In seiner Begrüßungsrede zum 44-jährigen Jubiläum staunte Gesellschaftspräsident Peter Stößel selbst darüber, was sich aus dem einstigen „Müden Abseits“ (ein Faschingsverein der DJK Schweinfurt) und faschingsbegeisterten Mitgliedern der Pfarrei seit den Anfängen 1973 bis heute alles getan hat. Außerdem hob er das neidlose und humorvolle Nebeneinander der drei Schweinfurter Faschingsgesellschaften hervor. Es folgten für die geladenen Ehrengäste Grußworte von Bürgermeisterin Sorya Lippert. Von den befreundeten Faschingsgesellschaften sprach Gesellschaftspräsident Ralf Pfeuffer für die Bercher Mee-Elf und überreichte ein Gastgeschenk; Sitzungspräsident Ludwig Paul sprach für die Schwarze Elf. Ludwig Paul überreichte den „Dill von Franken“ als Geschenk. Wie er anmerkte stehe das Geschenk für die Würze, die der Jubilar, Antöner Narrenelf, 44 Jahre in die Fastnacht gebracht hat. Paul gewann dem unumgänglichen Umzug im Jahr 2018 nach Peter und Paul auch positives ab: „Der Peter (Stößel) hat sich bei den Antönern bestens bewährt und Paul, ja Paul ist nie verkehrt.“

Nach einem „Boxenstopp“ am Buffet wurde die Faschingssession offiziell eröffnet und es startet die Zeitreise durch 44 Jahre Antöner Faschingsgeschichte mit dem Auftritt der Uhu`s. Sie gratulierten als Elferräte mit einem musikalischen „Happy Birthday“ zum Jubiläum. Ihr Ansinnen war leicht zu durchschauen: Erhöhung der Frauenquote im Elferrat. Es folgten Auftritte der Gesangsgruppe „Tönis“, der unvergessene Edgar Müller interpretierte mit Peter Stößel die „Hymne“ vom Hammerschmied, Elisabeth Vornberger gab ein Remake des „Röschen mit dem heißen Höschen“, die Schautanzgruppe lies Michael Jackson wieder auferstehen und letztlich entert Sitzungspräsident Maurice Breitkopf mit seinem Roth-Bier-Rollator als betrunkener Elferrat die Bühne.

Geschickt eingestreut zwischen die Auftritte, ein Diarückblick, vorgetragen von Dieter Interwies. Er lässt die alten „Heroen“ wie Rosi Hessler und Ingrid Guhr, Günter Tresnak, „Kuno“, Hildegard Müller oder Horst Gräf und Franz Reimer, die einstigen Schoppensänger, noch einmal „auferstehen“. Nachdem Neu-Elferrat Philippe Heinelt offiziell in den Elferrat aufgenommen war, stand eine Reihe von Ehrungen an: Leonie Hänelt, Michelle Metz, Serena Preger, Barbara Schneider, Gaby Zimmermann, Dieter Interweis, Günter Siebenbürger und Jochen Popp wurden mit der Vereinsnadel in Bronze ausgezeichnet. Die Vereinsnadel in Silber erhielt Marcus Dejung. Die Vereinsnadel in Gold schmückt in der kommenden Session Rudi Bäuerlein, Peter Stößel und Roderich Schmierlein, Gründungsmitglieder, erhielten die goldene Jubiläumsnadel. Roderich Schmierlein wurde darüber hinaus zum Ehrenelferrat ernannt.

Dem Ehrenschatzmeister der Föderation Europäischer Narren, Karl-Heinz Kopp, oblag es die Verbandsehrungen durchzuführen. Den FEN-Jahresorden erhielten Gabriele Walter und Thomas Blumenau. Den Narr von Europa in Bronze überreichte er Barbara Schneider und Stefan Zorn, den Narren in Silber bekamen Dieter Interwies und Harald Preger. Der Narr von Europa in Gold wurde dem Förderer und Sponsor Walter Behr verliehen. Als Jubiläumsgeschenk für die Antöner hatte Karl-Heinz Kopp eine FEN-Fahne im Gepäck. Wie es in den Anfangsjahren der Brauch war, schwebte ein beleuchteter Mond zum Lied „Guter Mond du gehst so stille“ durch den Saal, alle sangen kräftig mit und ein wunderschöner Jubiläumsabend ging zu Ende.

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